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Logo der Firma djumla inklusive dem Slogan Webentwicklung. Beides in Kleinbuchstaben gesetzt.
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Die erste Alpha-Version von Joomla 3.7 soll noch vor Jahresende erscheinen - das Release der "Stable"-Version wird für den März 2017 erwartet. Mit an Board der neuen Version ist auch die neue Komponente Custom Fields, die wir euch hier einmal kurz vorstellen möchten.

Die Komponente Custom Fields geht aus der Erweiterung DPFields der Schweizer Kollegen Digital Peak hervor.

Die grundlegende Funktionalität

Anders als bei anderen Komponenten handelt es sich bei der Custom Fields Komponente nicht um eine eigenständige Erweiterung. Viel mehr sind Custom Fields vergleichbar mit Kategorien und somit an weitere Komponenten gebunden.

Wie der Name bereits verrät, ermöglicht uns Custom Fields zusätzliche Felder zur Inhaltseinpflege zu hinterlegen. Die Möglichkeiten hierfür sind vielfältig. Insgesamt stehen 19 verschieden Feldtypen zur Verfügung. So ist es beispielsweise möglich, ein einfaches Textfeld zu erstellen, ein Feld von Typ "Media" zu hinterlegen oder auch ganzen Listen mit entsprechenden Auswahlmöglichkeiten.

Wie funktionierts?

Im Artikelmanager bzw. unter dem Reiter "Inhalt" findet man neben den allseits bekannten Punkten "Beiträge", "Kategorien" und "Haupteinträge" nun auch die Felder "Fields" und "Field Groups" (engl. Version).

Genau wie bei Beiträgen gelangt man durch einen Klick auf den jeweiligen Punkt zur Übersicht und kann sehen, welche Felder und Feldergruppen bereits erstellt wurden.

Felder können Feldergruppen zugeordnet werden -wofür diese Funktionalität sinnvoll ist werden wir gleich sehen.

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Beim Erstellen eines Felds muss man diesem mindestens einen Titel geben, einen Feldertyp zuordnen und ein Label vergeben. Darüber hinaus stehen jedoch noch viele weitere Einstellungsparameter zur Verfügung, beispielsweise wo die Felder (im Frontend) später angezeigt werden sollen.

Ist das Feld erstellt, kann dieses im Artikel mit Inhalt gefüllt werden. Hierfür taucht ein neuer Reiter "Fields" in der Beitrags-Ansicht auf. Durch einen Klick auf diesen erhält man Zugang zu den eigentlichen Feldern.

Die Funktionalität der Custom Fields ist jedoch nicht nur auf Beiträge beschränkt, sondern auch für Kontakte und Benutzer offen.

Ein Anwendungsbeispiel

Ein einfaches Anwendungsbeispiel hierfür könnte die Darstellung von Veranstaltungsseiten sein. Hierzu legt man zunächst die Kategorie "Termine" und Feldgruppe "Termininfo" an.

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Anschließend erstellt man 3 Felder: "Termindatum", "Terminname" und "Terminbild". Die entsprechenden Felder ordne man sowohl der Kategorie "Termine", als auch der Feldgruppe "Termininfo" zu.

Bildschirmfoto 2016 12 16 um 12.10.30

Nun kann ich eine erste Veranstaltungsseite erstellen. Hierzu legt man einfach einen neuen Beitrag an, vergibt einen Titel und tippt die Veranstaltungsbeschreibung im Texteditor ein. Oberhalb des Texteditors findet nun auch den Reiter "Termininfo".

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Durch einen Klick auf diesen Reiter erhält man Zugriff auf die zuvor angelegten Felder und kann diese nun mit Leben füllen. In unserem Fall handelt es sich bei den Feldern um einen Datepicker, ein einfaches Textfeld und ein Feld vom Typ "Media" mit dem wir ein Veranstaltungsbild hinzufügen wollen.

An dieser Stelle erkennen wir auch die Sinnhaftigkeit von Feldgruppen. Mit diesen können Felder sortiert werden und die entsprechenden Reiter benannt. In Kombination mit der Kategorie-Zuordnung der einzelnen Felder kann hierdurch eine sehr übersichtliche Darstellung einer Vielzahl von Feldern erreicht werden. Dies wiederrum bringt sowohl dem Kunden, als auch dem Administrator einen enormen Vorteil. Das Einpflegen von Inhalten wird einfacher - Rückfragen von unsicheren Kunden werden weniger.

Im Frontend sieht das Ganze dann so aus:

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Hohe Flexibilität

Die große Stärke von Custom Fields ist also die hohe Flexibilität und gleichzeitig die große Kontrolle die man bei der Konfiguration dieser hat. Durch Layoutoverrides kann die Darstellung der Felder dann quasi nach belieben angepasst werden.

Hinzu kommt, dass auch die Verwaltung dieser, durch das in Joomla integrierte ACL, äußerst flexibel gestaltet werden kann und auch komplexere Hierarchien abgebildet werden können.

Ein einfaches Beispiel hierzu wäre ein Feld mit dem die Prüfungsnote eines Benutzers ausgegeben wird. Dieses soll jedoch nicht vom Prüfling, sondern ausschließlich vom Prüfer selbst ausgefüllt werden können. Durch die Zuordnung verschieder Nutzerrollen, ist dies mit Custom Fields kein Problem.

Wir sind gespannt und freuen uns auf Joomla 3.7. An dieser Stelle auch nochmal einen riesen Dank, an alle, die an der Entwicklung mitgewirkt haben!

 

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